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Health Blog
Gesundheit, Sport

Sport ist gesund – da sind sich wohl alle Wissenschaftler einig. Aber stimmt es eigentlich, dass regelmäßiger moderater Sport auch meine Gedächtnisleistung verbessern kann?

NO-aber ja doch

Ja, das stimmt, und der Grund dafür liegt unter anderem in der vermehrten Produktion von Stickstoffmonoxid, vielfach besser bekannt als Stickoxid.Stickstoffmonoxid ist ein farbloses Gas, das wir besser nicht einatmen sollten – das kleine Molekül ist in größeren Mengen hochgiftig! In unserem Gefäß- und Nervensystem wirkt es allerdings Wunder.

Ein erhöhter Stickstoffmonoxid-Spiegel im Blut führt zu einer besseren Durchblutung, beugt unerwünschten Blutgerinnseln in Gefäßen (Thrombosen) vor, stärkt das Gedächtnis und fördert die Verdauung – und das sind längst nicht alle positiven Effekte, die Stickstoffmonoxid auf deinen Körper hat.

Wunderbar. Und woher kommt das?

Produziert wird das höchst hilfreiche Gas in der innersten Schicht der Zellwand – der sogenannten Endothel. Die Produktion wird durch Kraft-Ausdauer-Sport bereits nach wenigen Minuten deutlich angekurbelt – mit allen positiven Effekten, die eine erhöhte NO-Konzentration mit sich bringt.

Die Dosis macht das Gift

Dass es sich bei Stickstoffmonoxid um eine hochgiftige Substanz handelt, weiß unser Körper überigens auch für sich zu nutzen: Im Krankheitsfall setzen die weißen Blutkörperchen, die für die Immunabwehr zuständig sind, große Mengen davon frei, um so gezielt Bakterien oder Pilzen den Garaus zu machen und Infektionen zu bekämpfen.

Aber keine Sorge: Allein durch Sport kann man sich keine NO-Vergiftung zuziehen – dazu sind die produzierten Mengen viel zu gering.